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Wie kannst du dir mehr Aufträge sichern

4 Tipps, wie du dir als Freelancer Aufträge sicherst

 

Wer sich als Freelancer selbstständig macht, hat immer mehr als nur einen Job – nämlich die eigentliche Tätigkeit, aber auch zum Beispiel (und ganz besonders) die Akquise.

Die langatmige Arbeit erfolgreich neue Kunden und Aufträge an Land zu ziehen kann mühselig sein. Aber: Sie ist absolut essentiell für deinen Erfolg. Denn ohne Kunden keine Aufträge und ohne Aufträge kein Geld auf dem Konto. Hier ein paar Tricks die dir helfen, deine Leistungen an den Mann zu bringen.

 

Tipp #1: Lasse deine Beziehungen spielen

Für Freelancer ist es eigentlich nicht anders als für Angestellte, die einen neuen Job suchen: Auf das richtige Vitamin B kommt es an. Sei nicht zimperlich und schreibe alle Kontakte an, die du in deinem bisherigen Berufsleben kennengelernt hast. Ehemalige Chefs und Kollegen, Kunden, zu denen du eine gute Beziehung hattest, vielleicht sogar Lieferanten.

Erzähle allen, was du heute tust. Selbst, wenn sich daraus nicht immer sofort Aufträge ergeben; je mehr Leute wissen, dass du selbstständig bist, desto schneller kann es sich rumsprechen. Und je besser du diese Leute kennst (bzw. je besser diese Leute dich und deine Arbeit kennen), desto wahrscheinlicher ist es, dass du als Dienstleister auch Dritten empfohlen wirst.

Tipp #2: Hebe dich von anderen ab

Wenn du überlegst, potentielle Kunden per Kalt-Akquise, zum Beispiel mit einem Mailing oder einer E-Mail, zu kontaktieren, investiere ruhig ein wenig mehr Zeit in die Entwicklung dessen, was du verschickst.

Gibt es etwas, das dich besonders macht und von deinen Konkurrenten abhebt? Dann stelle dies als zentrale Aussage in den Mittelpunkt. Und denke immer daran, wie viel Werbung wir alle (Unternehmen ebenso wie Privatleute) Tag für Tag in unseren (Mail-)Postfächern haben. Du musst also einen Weg finden, aus der Masse herauszustechen, um nicht sofort im Papierkorb zu landen.

Denn auch wenn es hart ist: Leider wartet erstmal niemand da draußen auf dich und dein Angebot. Darum ist es fast immer hilfreich, sich im Vorfeld genau über den Empfänger und dessen Bedürfnisse zu informieren. Ebenso kann es sich als vorteilhaft beweisen, wenn du direkt bei einem potentiellen Kunden anrufst. Trau dich zum Hörer zu greifen und dich vorzustellen – so hast du einen ersten persönlichen Kontakt geschaffen.

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Du bist IT-Freelancer und hast gerade gesehen, dass ein Unternehmen einen IT-Experten zu sofort in Festanstellung sucht? Dann gehe bei der ersten Kontaktaufnahme darauf ein – es ist nicht unwahrscheinlich, dass zur Überbrückung ein freier Mitarbeiter gebraucht wird. Zudem zeigst du so, dass du nicht nur auf ein x-beliebiges Projekt aus sind, sondern dich auch mit deinen potentiellen Kunden auseinandersetzt.

Tipp: Wenn du eine großartige Idee hast, die in der Umsetzung aber sehr kostenintensiv ist, wähle zunächst nur einen kleinen Empfängerkreis aus, um zu testen, wie die Maßnahme funktioniert, die du dir ausgedacht hast. Funktioniert es gut, weißt du, dass die Investition sich lohnt und kannst die Auflage erhöhen.

Tipp #3: Netzwerke ständig

Es ist nicht jedermanns Sache, aber es ist wichtig: das Netzwerken. Gehe zu Business-Brunches, Network-Lunches und After-Work-Parties, so oft du kannst. Komme mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch, erzähle, was du tust und warum du gut darin bist. Jeder neue Kontakt hat zahlreiche andere Kontakte – und wer weiß? Vielleicht ist ja einer davon um drei Ecken schon bald dein neuer Auftraggeber.

Tipp #4: Lasse dich nicht entmutigen oder einschüchtern

Jemand antwortet wochenlang nicht auf deine Akquise-E-Mail? Du hast ein Angebot verschickt und nie Feedback dazu erhalten? Dann stecke auf keinen Fall den Kopf in den Sand, sondern hake aktiv nach. Vielen von uns fällt genau das schwer. Denn wir wollen niemanden nerven und lassen darum häufig Dinge einfach auf sich beruhen.

Aber denke immer daran: Aus allem, was du tust, kannst du etwas lernen. Darum ist es sehr wichtig, zu erfahren, warum beispielsweise ein Auftrag an jemand anders vergeben wurde oder dein Brief es gar nicht auf den Schreibtisch des richtigen Ansprechpartners geschafft hat. Bleibe daher unbedingt am Ball – auch, wenn es dir zunächst unangenehm ist.

In vielen Fällen zeigt sich übrigens, dass deine potentiellen Kunden bisher einfach keine Zeit hatten, sich mit dir auseinanderzusetzen. Was nicht bedeutet, dass dein Angebot sie nicht interessiert. Ein kurzer Anruf oder ein Reminder per E-Mail kann eine wunderbare Erinnerung sein. Und zeigt zudem, dass du es ernst meinst und nicht beim kleinsten Widerstand schulterzuckend klein bei gibst.

Fazit

In vielen Fällen zeigt sich, es gibt nicht den einen richtigen Weg ein erfolgreicher Freelancer zu werden. Die Kundenakquise hat viele Facetten und es lohnt, sie auszuprobieren. Je nach Branche sind manche Maßnahmen effektiver und andere weniger nützlich. Lerne möglichst viel über deine Selbstvermarktung und Akquise, denn das bringt dich weiter.

Source: Sevdesk

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