logo

Selbstmarketing & Kundenakquise

Tipps zur Kundenakquise & Selbstmarketing

Kundenakquise und Selbstmarketing ist ein entscheidender Faktor für deinen Erfolg als Freelancer. Hier geben wir dir ein paar Tipps, wie du als Freelancer deine Eigenvermarktung erfolgreich gestalten können.

Konsequent von Anfang an

Ob du gerade erst als Freelancer durchstartest oder schon ein Veteran bist – an deinem Selbstmarketing solltest du durchgehend arbeiten, bestenfalls von Beginn deiner Karriere an.

Auch Freelancer, die exzellente Leistung abliefern, sind leider manchmal wahre No-Names im Internet. Online scheinst du schlichtweg nicht zu existieren, da du keine vernünftig optimierte Website und keine Profile auf Netzwerken wie Xing oder LinkedIn hast. Auch bei Twitter, Instagram oder Facebook bist du beruflich nicht oder zu wenig aktiv.

Freelancer, die über keine Online-Präsenz verfügen, können also nur über persönliche Empfehlungen in die Kundenakquise gehen – so grenzt du deine eigenen Möglichkeiten deutlich ein. Selbstmarketing beginnt also damit, seine Freelancer-Persönlichkeit online zu repräsentieren.

Erschaffe deine eigene Marke

Du solltest dich als deine Marke ansehen: Wenn jemand nach dir sucht, sollten deine Profile im Internet auftauchen, und vor allem auch deine Webseite – und zwar auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse. Je früher du mit dem Selbstmarketing beginnst, desto eher profitierst du davon.

Finde eine Nische

Angenommen, du bist Webdesigner. Wie kannst du dich erfolgreich vermarkten? Webdesigner gibt es schließlich wie Sand am Meer. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, eine Nische zu finden, die weniger stark bedient wird. Ein möglicher Gedanke wäre zum Beispiel, den Fokus auf One-Page-Design zu setzen. Ein One-Page-Design ist im Grunde ein Layout für eine einzige Seite und damit das genaue Gegenteil klassischer Webseiten.

Die Konstruktion einer One-Page-Seite ist nicht einfach, da Informationen mit kurzen Sätzen, wirkungsvollen Bildern und modernen CSS-Techniken vermittelt werden sollen. Auf diese Nische könntest du dich konzentrieren, indem du deine Fokus z.B. auf entsprechende Dienstleistungen und Angebote setzt.

Präsentierst du dich konsequent als Experte auf deinem Gebiet, postest und teilst Arbeitsproben z.B. über dein Xing-, LinkedIn-, Instagram- und/oder Facebook-Profil, kannst du nach und nach Referenzen gewinnen und ein schönes, leicht einsehbares Portfolio aufbauen.

Professionalisiere dein Selbstmarketing

Mit welchen Hilfsmitteln betreibt man effizientes Selbstmarketing? Viele Freelancer konzentrieren sich auf eine eigene Webseite. Zwar darf diese natürlich nicht fehlen, dennoch muss man überlegen, ob sie auch effektiv ist. Ein Webdesigner kann natürlich mit einer selbst erstellten Seite sein Leistungspotenzial demonstrieren. Wie sinnvoll ist sie aber für einen Social-Media-Manager? Sollte er sich nicht lieber auf Twitter, Instagram und Co. konzentrieren? Dort kann er bestimmt noch anschaulicher beweisen, dass er sich mit der Materie auskennt.

Als Faustregel gilt: Unabhängig vom Beruf sollten beim Selbstmarketing einige Kernportale sowie Projektbörsen ausgewählt werden. Niemand ist in der Lage, täglich einen Blogeintrag zu schreiben, bei Xing zu posten, Tweets zu versenden und Instagram-Posts zu erstellen. Qualität geht schließlich immer über Quantität.

Allem voran sollte dein Profil vollständig ausgefüllt und von einem professionellen Foto begleitet werden. Als Freelancer solltest du auch regelmäßig auf Projekte hinweisen, an denen du gerade arbeitest – Stichwort Aktualität.

Aktive Kundenakquise: Nicht nur bei Projektflaute

Gutes Selbstmarketing ist eine Form der passiven Kundenakquise. Du kannst – und solltest – natürlich auch aktiv nach Neukunden suchen. Lass es gar nicht erst zu einer Auftragsflaute kommen. Suche regelmäßig nach neuen Kunden, um eine fortlaufende Auftragslage zu erreichen.

Spreche potenzielle Kunden direkt an

Bei der Kundenakquise scheuen sich einige Freelancer, potenzielle Kunden direkt anzusprechen. Du wartest auf eine Projektausschreibung, anstatt dich spontan zu bewerben.

Stelle dich einem Unternehmen, das deine Aufmerksamkeit erregt hat, doch einfach vor. Überlegen dir vorab, was du der Firma anbieten könntest und welche Vorteile sie von deiner Leistung hat. Kooperationen kommen oftmals auch zustande, ohne dass Firmen explizit Projekte ausschreiben.

Der Grund ist simpel: Die Projektausschreibung kostet Unternehmen Zeit und Geld. Wenn du aktiv auf dich aufmerksam machst, ersparst du der Firma möglicherweise Kosten und Aufwand. Selbst wenn sie aktuell deine Leistung nicht benötigt, so wirst du eventuell in eine Liste aufgenommen und erhältst in der Zukunft ein Projekt. Dafür genügt oftmals schon die Vernetzung über Social Media!

Auch ist es eine gute Idee, aktiv im Kontakt zu bleiben, dich immer wieder in Erinnerung zu bringen oder dich weiterempfehlen zu lassen- so baust du dir ein solides Netzwerk auf.

Source: Projektwerk

Comments are closed.